Call of Juarez: The Cartel wird in Mexiko nicht gerne gesehen

Call of Juarez: The Cartel soll in Mexiko verboten werden. Hintergrund hierzu sind die erbitterten Kämpfe gegen die Drogenmafia der Stadt mit vielen Toten.

Blutige Realität! Was Ubisoft da in seinem Spiel Call of Juarez: The Cartel zum Besten gibt, ist in Mexiko schrecklicher Alltag. Und genau hier liegt für zahlreiche Mexikaner auch das Problem. Sie finden es berechtigterweise geschmacklos, die Ereignisse in einem Videospiel umzusetzen. In den vergangenen Jahren mussten, im Kampf der Drogenkartelle untereinander, rund 12.500 Menschen ihr Leben lassen. Obwohl das Programm laut Ubisoft in keiner Weise etwas mit den Geschehnissen in Mexiko zu tun hat, zeigt man sich dennoch betroffen.

Mitleid hin oder her, ein gänzliches Verbot für den Großraum Mexiko kommt für den Publisher aber nicht in Frage. Immerhin, wo soll man da ansetzen? Nicht nur Videospiele setzten sich mit dieser Thematik auseinander auch Hollywood-Filme oder Bücher behandeln Drogenkriege zu Unterhaltungszwecken. Mittlerweile beschäftigt das Game sogar die örtlichen Behörden in Mexiko. Sie sind der Meinung, dass Call of Juarez: The Cartel die Ereignisse verherrlicht und das die Opfer nur als eine Art Nummer dargestellt werden.

Ob es wirklich zu einem Verbot des Shooters Call of Juarez: The Cartel kommt bleibt vorerst abzuwarten, schließlich soll das Programm ja auch erst im Sommer an den Start gehen.

Author: fabio

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